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  • Studie

Bedingt abwehrfähig?

Eine Bestandsaufnahme zur Defense Readiness deutscher Unternehmen.

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Die Studie

Die deutsche Wirtschaft ist bereit. Doch wie gut ist sie vorbereitet?

86 Prozent der befragten Unternehmen wären bereit, Kapazitäten für die Landesverteidigung bereitzustellen. Zugleich erfüllen nur 3,1 Prozent alle fünf untersuchten Grundlagen der Defense Readiness. Fast die Hälfte erfüllt keine oder nur eine davon.

Wie groß der Abstand zwischen Selbsteinschätzung und Vorbereitung ist, untersucht eine gemeinsame Studie der Management- und IT-Beratung MHP und des zentrums Nachhaltige Transformation (zNT) an der Quadriga Hochschule Berlin. Civey befragte dafür 1.000 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 50 Millionen und fünf Milliarden Euro.

Die Ergebnisse zeigen, wo die Schwierigkeiten beginnen: Viele Unternehmen haben ihre mögliche Rolle im Verteidigungsfall noch nicht geklärt, kennen kritische Abhängigkeiten nur unzureichend oder sind auf längere IT-Ausfälle kaum vorbereitet. Vorhandene Produktionskapazitäten allein garantieren deshalb noch keine Handlungsfähigkeit im Ernstfall.

Cyberresilienz

Wie lange hält die IT im Ernstfall durch?

Besonders auffällig sind die Ergebnisse zur Cyberresilienz. 76 Prozent der Befragten geben an, einen vollständigen Ausfall zentraler IT-Systeme höchstens drei Tage überbrücken zu können. Von den Unternehmen, die sich einen Produktionshochlauf innerhalb von 24 Stunden zutrauen, können nach eigenen Angaben 61 Prozent einen vollständigen IT-Ausfall maximal einen Tag überstehen.

Für die Versorgungssicherheit ist das ein ernstes Risiko. Ausgerechnet Logistik und Transport, wichtige Branchen für Versorgung und militärische Mobilität, weisen bei den untersuchten Maßnahmen zur Cyberresilienz überdurchschnittlich große Lücken auf.

„Die Selbsteinschätzung ist viel zu optimistisch, die tatsächliche Vorbereitung des Managements wird dem nicht gerecht.“

John EisenhauerPartner | Head of Public & Defense, MHP
Fazit & Download

Was Unternehmen jetzt klären müssen

Die Studie „Bedingt abwehrfähig?“:

  • zeigt, wie Unternehmen ihre eigene Vorbereitung auf Krisen- und Verteidigungsfälle einschätzen
  • untersucht fünf Grundlagen der Defense Readiness, darunter Risikomanagement, Lieferkettentransparenz und Cyberresilienz
  • vergleicht den Stand der Vorbereitung nach Branchen und Unternehmensgrößen
  • analysiert, wo fehlende Vorkehrungen den Geschäftsbetrieb besonders gefährden
  • leitet Handlungsempfehlungen für Unternehmen und die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen ab

Lesen Sie, welche Lücken die Befragung offenlegt und wie Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit gezielt verbessern können. 

„Für die Defense Readiness kommt es darauf an, welche Leistungen Unternehmen im Ernstfall tatsächlich bereitstellen können – in welcher Menge, mit welcher Vorlaufzeit und über welchen Zeitraum.“

Torsten OltmannsGeschäftsführender Direktor, Zentrum Nachhaltige Transformation

Studie herunterladen

Eine Studie der MHP Management- und IT-Beratung GmbH und des zNT – zentrum Nachhaltige Transformation an der Quadriga Hochschule Berlin.

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