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MHP und Hochschule Reutlingen veröffentlichen Greentech-Studie

Gute Chancen für Deutschland als Greentech-Exportnation

Ludwigsburg – Die Greentech-Branche wächst rasant. 2020 belief sich das globale Marktvolumen für Technologien, die dazu beitragen, ökonomische, soziale und ökologische Ziele zu erreichen, bei 4.628 Milliarden Euro. Bis 2030 soll das Volumen auf 9.383 Milliarden Euro steigen. Inwieweit Deutschland als Exportnation von diesem immensen Wachstum profitieren kann, haben die Management- und IT-Beratung MHP und die Hochschule Reutlingen in ihrer Studie „GreenTech – Made in Germany | Sind die Weichen für Deutschland als GreenTech-Exportnation richtig gestellt?“ untersucht.

  • Deutschland als Greentech-Exportnation? Die Studie von MHP und der Hochschule Reutlingen gibt klare Antworten und Handlungs-empfehlungen.
  • Die deutsche Regierungskoalition und die Wirtschaft berücksichtigen zu wenig die Transformation des Mittelstands.
  • Das Marktvolumen für Greentech lag 2020 bei 4.628 Milliarden Euro und soll bis 2030 auf 9.383 Milliarden Euro steigen.
  • 61 Prozent der befragten Expert*innen halten die Ziele und Maßnahmen für geeignet, um Greentech zu fördern; in Bezug auf die Ziele und Maßnahmen der Unternehmen sind es nur 49 Prozent.

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Große Impulse fehlen noch

Nikolas Bradford, Associated Partner und Head of Sustainability Services bei MHP: „Wir sind davon ausgegangen, dass zwei Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die Greentech-Branche in Deutschland florieren kann: die politischen Rahmenbedingungen und das unternehmerische Engagement. Deshalb haben wir uns erstens den Koalitionsvertrag genau angeschaut und zweitens Expert*innen nach ihrer Einschätzung gefragt“. Aus den vielen Erkenntnissen haben die Autor*innen eine zentrale Aussage abgeleitet: Deutschland bringt vieles mit, um als Greentech-Exportnation eine dominante Rolle spielen zu können. So greift die Bundesregierung im Koalitionsvertrag eine ganze Reihe von nachhaltigkeitsrelevanten Aspekten auf – ähnlich ist es bei der Digitalisierung, die für den Erfolg von Greentech ein wichtiger Faktor ist. Außerdem ist bei einem Großteil der Unternehmen in Deutschland ein Engineer Mindset fest verankert. Der ganz große Impuls für Greentech geht aber weder von der Politik noch von der Wirtschaft aus. So sind beispielsweise 61 Prozent der befragten Expert*innen der Meinung, die Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung seien geeignet, Greentech zu fördern. Mit Blick auf die Ziele und Maßnahmen der Unternehmen sehen das lediglich 49 Prozent so.

„Von der Bundesregierung würden wir uns wünschen, sich explizit mit Greentech als Zukunftsbranche zu befassen und dafür einen ganzheitlichen Rahmen zu entwickeln, der über die vielen guten Einzelmaßnahmen hinausgeht“, sagt Nikolas Bradford. „Bei den Unternehmen haben wir das Gefühl, dass viele Nachhaltigkeit immer noch als Thema begreifen, das sie zwar irgendwie abdecken müssen, das den wirtschaftlichen Zielen aber entgegensteht. Nach unserer Auffassung ist genau das Gegenteil der Fall: Wer Nachhaltigkeit zu einem zentralen Thema macht, wird davon auch im Business profitieren.“

 

5+5 Handlungsempfehlungen

Die Beurteilung der aktuellen Situation mündet in zehn Handlungsempfehlungen, die die Autor*innen Politik und Wirtschaft vorschlagen: von der Entwicklung eines Masterplans für eine systematische Umsetzung von Greentech über die Überprüfung und Anpassung der regulatorischen Rahmenbedingungen und einfache Finanzierungsmodellen für Start-ups und KMU bis zur spezifischen Messung von Nachhaltigkeitseffekten.

Fragen zu den Handlungsempfehlungen und zur gesamten Greentech-Studie beantwortet Nikolas Bradford, Associated Partner und Head of Sustainability Services bei MHP, gerne. Senden Sie Ihre Anfrage einfach an: public.relations@mhp.com

Die vollständige Studie steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

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