
Impulse Paper: The New Industrial
Wie Unternehmen Geschwindigkeit, Resilienz und Souveränität in neue Wettbewerbsfähigkeit übersetzen.
Europas Industrie am Wendepunkt: Wettbewerbsfähigkeit neu denken
Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Europa steht unter wachsendem Druck. Geopolitische Spannungen, volatile Lieferketten, hohe Standortkosten und immer kürzere Innovationszyklen verändern die Bedingungen für industrielle Wertschöpfung grundlegend. Gleichzeitig verfügt Europa weiterhin über starke technologische Kompetenzen, industrielle Exzellenz und Innovationskraft.
Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob neue Ideen und Technologien vorhanden sind – sondern wie schnell Unternehmen sie in messbare Wertschöpfung übersetzen, erfolgreich skalieren und gleichzeitig ihre Handlungsfähigkeit in einem zunehmend volatilen Umfeld sichern.
Genau hier setzt The New Industrial an: Unternehmen müssen Geschwindigkeit, Resilienz und Souveränität als miteinander verbundene Dimensionen ihrer Wettbewerbsfähigkeit verstehen. Daten, Software und künstliche Intelligenz schaffen dafür die technologische Grundlage. Entscheidend ist jedoch, diese Fähigkeiten nicht in isolierten Initiativen zu entwickeln, sondern konsequent in Investitionen, Produktionsstrukturen, Partnerschaften und Führungsmodelle zu integrieren.
Das Impulse Paper zum IMPACT ONsite 2026 zeigt anhand konkreter Ansätze und Praxisbeispiele, wie Unternehmen diesen industriellen Neustart gestalten können – von resilienteren Wertschöpfungsnetzwerken und softwaredefinierter Produktion bis hin zu strategischer Souveränität und skalierbarer industrieller KI.
Zentrale Fragestellungen im Impulse Paper
- Wie können Unternehmen Resilienz systematisch in Investitionsentscheidungen, Standortstrategien und Lieferketten integrieren?
- Wie gelingt es, Innovationen schneller vom Pilotprojekt in die industrielle Skalierung zu überführen?
- Wie können Unternehmen kritische technologische und operative Abhängigkeiten erkennen und ihre strategische Entscheidungsfreiheit sichern?
- Welche Rolle spielen Software-defined Manufacturing, Automatisierung und flexible Produktionssysteme für die Industrie der Zukunft?
- Wie werden Daten, Software und künstliche Intelligenz zu einem verbindenden Hebel für Geschwindigkeit, Resilienz und Souveränität?
- Welche organisatorischen, technologischen und kulturellen Voraussetzungen braucht es, damit industrielle KI nicht im Use Case verharrt, sondern skalierbaren wirtschaftlichen Mehrwert schafft?

