Studien & White Paper

Studien & White Paper im Überblick

White Paper: Future Logistics

Dieses White Paper gibt einen Ausblick auf die Logistik von Unternehmen und Städten etwa um das Jahr 2040 herum. Anhand der Wert­schöpfungskette von produzierenden Unternehmen werden mögliche Innovationen im Logistikbereich vorgestellt und potenzielle Szenarien aufgezeigt – von der Beschaf­fungslogistik über die Produktionslogistik bis hin zur Distributionslogistik. Dabei lassen sich vor allem durch die Umstellung auf eine durchgehend vernetzten Supply-Chain mit direkter Anbindung an die dazugehö­rige Produktion die großen Potenziale einer Industrie 4.0-Umgebung realisieren.

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White Paper: Produkt-Compliance

Produkt-Compliance – Eine große Herausforderung für Unternehmen. Massive Erhöhungen behördlicher Regularien und politischer Vorgaben erschweren Produktentstehungsprozesse. Fahrzeughersteller und Zulieferer benötigen eine konsistente Integration der neuen gesetzlichen Vorgaben. Ohne diese besteht die Gefahr einer mangelnden Zertifizierung und eines fehlenden Marktzugangs.

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White Paper: Autonomes Fahren

Mobilität ist ein Mega-Trend, der vor allem aus der fortschreitenden Urbanisierung, dem demografischen Wandel und der Flexibilisierung des beruflichen und privaten Lebens resultiert. Insbesondere in urbanen Regionen und speziell in Mega-Cities nimmt die Mobilität weiter deutlich zu – und das bei begrenzter Verkehrsinfrastruktur, zunehmenden Umweltproblemen (CO², NOx, Geräusch) und gesellschaftlich nicht mehr akzeptierten Unfall- und Opferzahlen.

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White Paper: How Conversational Commerce Will Shape the Future Automotive Sales Journey

Technological developments lead to a fundamental change in the way we communicate, collaborate, decide, produce and consume. Existing touchpoints are successively being digitized and new touchpoints are constantly emerging. An important step in providing customers with multi-modal services is to automate communication via multiple touchpoints.

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White Paper: The Automotive sector and Blockchain

This White Paper is structured into five main components. We’ll first look at the current automotive situation and mobility trends with a theoretical description of 10 use cases. Then we’ll explore when Blockchain makes sense for the automotive industry with a zoom into the car wallet. In chapter 4, the current Mobility Blockchain landscape is described with real-world use cases based on (mostly) commercial products. Before the final summary, chapter 5 takes a look at the future of the automotive industry and what new business Blockchain might bring by enabling trust.

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A.I.dea Book

Artificial Intelligence (AI) at MHP is a close-knit, cross-functional global community where consultants from almost all organizational units join forces to harness synergies between Machine Learning, Data Science, Software Engineering and Business Domain Knowledge. This internal setup pays tribute to the cross-functional and interdisciplinary nature of AI, which on the customer-side means optimally staffed projects. Members of our AI Community not only actively participate in the delivery of projects, but also exchange knowledge, experience and practical insights in the Machine Learning, Computer Vision and Natural Language Processing domains of AI.

Industrie 4.0 Barometer 2019

In Zeiten globalisierter und volatiler Märkte sowie wirtschaftlicher und geopolitischer Spannungen müssen sich Unternehmen stärker denn je an wechselnde Rahmenbedingungen und neue Kundenbedürfnisse anpassen. Bei den Bestrebungen, die notwendige Flexibilität und Agilität der wertschöpfenden und unterstützenden Prozesse in den industriellen Ökosystemen zu erreichen, um langfristig international wettbewerbsfähig zu bleiben, werden Unternehmen kontinuierlich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Industrie 4.0 ermöglicht für eine Vielzahl dieser Herausforderungen neue strategische und technologische Chancen. Die Flexibilität und Effizienz im Zusammenspiel der unternehmensinternen und -externen Prozesse in den Bereichen Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertrieb kann durch Industrie 4.0 enorm gesteigert werden.

Den eigenen Industrie-4.0-Reifegrad im Vergleich mit Partnern und Wettbewerbern können viele Unternehmen jedoch nur grob schätzen. Um diesen Vergleich zu quantifizieren und zudem transparenter zu gestalten, hat MHP in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität das Industrie 4.0 Barometer konzipiert und im vergangenen Jahr erstmalig durchgeführt.

Das Ziel der Umfrage ist die langfristige Etablierung eines branchenübergreifenden Benchmarks zur Bestimmung des Reifegrads bestehender und zukünftiger Digitalisierungsaktivitäten innerhalb der deutschen Industrie. Durch die periodische Durchführung wird sowohl ein Wettbewerbsvergleich geschaffen als auch die zeitliche Entwicklung von Industrie 4.0 abgebildet.

Im vergangenen Jahr wurden die Teilnehmer zu den Fokusthemen Technologie, IT-Integration sowie Strategie & Ziele befragt. Zusammenfassend betrachtet wurde durch das Industrie 4.0 Barometer 2018 deutlich, dass die Relevanz von Industrie 4.0 im Wettbewerbskontext verstanden worden ist, jedoch die unternehmensweite Umsetzung von Industrie 4.0 häufig an einer fehlenden Strategie, Silodenken und unflexiblen IT-Landschaften scheitert.

Basierend auf den Erkenntnissen und Handlungsempfehlungen der letztjährigen Studie geht das Industrie 4.0 Barometer 2019 in die zweite Runde. In diesem Jahr stehen die Treiber und Hemmnisse für den bereichs- und unternehmensübergreifenden Rollout von Industrie-4.0-Lösungen im Fokus. Dafür wurden ca. 200 Teilnehmer unterschiedlicher Industriezweige, insbesondere Führungskräfte und leitende Mitarbeiter aus IT- und Fachabteilungen zu ihrer Einschätzung befragt.

Hier können Sie den Teaser der Studie "Industrie 4.0 Barometer 2019" herunterladen

Tec-Impact Projection für die Agrarwirtschaft

Technologien und Marktbedarfe – beide Faktoren sind die wesentlichen Treiber für Veränderungen in einem Eco-System. Und beide Treiber sind aktuell sehr intensiv ausgeprägt und verstärken hierdurch ihre Wirkung. Dabei sind die meisten der ausgelösten Veränderungen evolutionärer Art, nur wenige sind disruptiv. Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und qualitativ sowie quantitativ korrekt einzuschätzen, ist für jeden Akteur innerhalb eines Eco-Systems ein kritischer Erfolgsfaktor. Voraussetzung dafür ist, die Treiber genau zu analysieren – also die Technologien und die Marktbedarfe – und zu antizipieren, wie sie sich auswirken. In dieser Tec-Impact Projection wurde die Methodik BuTINA auf die Agrarwirtschaft angewendet. Diese Branche ist von besonderer Bedeutung für die Menschheit und bereits in der Vergangenheit neue Technologien immer sehr zeitnah und konsequent genutzt. Die folgenden vier ausgewählten Zukunftstechnologien und ihre erwarteten Auswirkungen auf das Eco-System Agrar wurden untersucht:

  • Smart Robots and Drones,
  • Vertical Farming,
  • Verarbeitung von Umweltdaten und
  • Verarbeitung von Maschinendaten

Industrie 4.0 Barometer – Iterative Standortbestimmung der Industrie-4.0-Aktivitäten der deutschen Industrie

Industrie 4.0 ist ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Projektarbeit bei namhaften und weltweit agierenden Automobil- und Manufacturing-Unternehmen. Gleichzeitig stellen wir jedoch fest, dass vielerorts kein einheitliches Begriffsverständnis vorliegt und eine übergreifende Strategie fehlt. Was bedeutet Industrie 4.0 für ein Unternehmen und wie kann der Weg zu einem definierten Zielbild aussehen?

Für die Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen zum Thema Industrie 4.0 hat MHP gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München 222 Personen verschiedener Branchen, Unternehmensgrößen, Hierarchieebenen und Funktionsbereiche aus Deutschland befragt. Diese Studie soll einen detaillierten Überblick über den aktuellen Industrie-4.0-Status deutscher Unternehmen liefern und für jeden einzelnen Teilnehmer Handlungsbedarfe aufzeigen.

Das Industrie 4.0 Barometer zeigt, dass der Einsatz innovativer Industrie 4.0-Technologien in der deutschen Industrie nur zögerlich erfolgt. Die Unternehmen befinden sich aktuell noch in der Experimentierphase. So findet beispielsweise nur in 17% der Unternehmen eine direkte und autonome Machine-2-Machine-Kommunikation statt. Zudem wird deutlich, dass Fachbereiche und IT-Abteilungen vielerorts noch nicht ausreichend kooperieren. Nur 23% der Teilnehmer geben an, dass ein regelmäßiger Wissensaustausch zwischen Fachbereichen und IT-Abteilung stattfindet. Für eine erfolgreiche Implementierung von Industrie 4.0 ist jedoch eine abteilungsübergreifende Strategie notwendig!

Hier können Sie sich den Teaser der Studie "Industrie 4.0 Barometer" herunterladen

Online Car Sales 2018 – Vom Vertrieb zum Vertriebenen? Chancen und Handlungsbedarfe für den Automobilvertrieb via Internet.

Nahezu jeder bestellt im Internet Schuhe, Bücher oder Elektronik. Warum nicht auch das nächste Auto? Diese Frage war der Grundstein für die Studie Online Car Sales 2018, welche wir gemeinsam mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) erarbeitet haben.

Um die Online-Readiness des Automobilvertriebs zu erfahren, wurden 835 Kunden und 421 Personen aus dem Handel zum Online Fahrzeugkauf/ -verkauf entlang der Sales Journey befragt. Hieraus können in einer Gegenüberstellung der Kundenanforderungen und Händlerbedarfe die aktuellen Einstellungen der Akteure sowie Handlungsfelder aufgezeigt werden.

Im Kern geben 2/3 der Befragten an, dass sie ein Fahrzeug Online kaufen würden und sehen den Handel und Hersteller als bevorzugte Anbieter für den Kauf im Internet. Der Kunde wird selbstständiger und Prozessschritte wie die Informations- oder Beratungsphase werden ohne physische Unterstützung durchlaufen. Ergänzend werden jedoch neue technische Möglichkeiten wie eine Virtual Reality Fahrzeugpräsentation von ¾ der Kunden erwartet. In der physisch gewünschten Probefahrt und Auslieferung hat der Handel seine Chance den Kontakt mit dem Kunden aufzubauen. Der Handel selbst rechnet mit einer steigenden Marktdurchdringung des Online Verkaufs von Fahrzeugen und wünscht sich hierbei Unterstützung seitens des Herstellers sowie die Provisionierung von Prozessschritten, um den Fahrzeugvertrieb Online erfolgreich und fair abzubilden.

Hier können Sie sich den Teaser der Online Car Sales Studie herunterladen

Der Einfluss der Digitalisierung auf die Workforce in der Automobilindustrie

46 Prozent der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie sind bis 2030 durch Automatisierung und Digitalisierung bedroht – die Tätigkeiten werden dann nicht mehr von Menschen, sondern von intelligenten Robotern und Systemen erledigt. Das ist das zentrale Ergebnis unserer Studie „Digitale Transformation – Der Einfluss der Digitalisierung auf die Workforce in der Automobilindustrie“, die wir gemeinsam mit dem Herman Hollerith Lehr- und Forschungszentrum an der Hochschule Reutlingen erstellt haben.

Um die Digitalisierungseffekte zu untersuchen, wurden elf Berufsbilder innerhalb der Automobilindustrie analysiert und in einzelnen Tätigkeiten zerlegt. Auf Basis von Vergleichsdaten wurde anschließend die Automatisierungswahrscheinlichkeit abgeleitet. Demnach arbeiten 46 Prozent der Beschäftigten in Berufsbildern mit einer Automatisierungswahrscheinlichkeit von 70 bis 100 Prozent, 33 Prozent der Beschäftigten in Berufsbildern mit einer Automatisierungswahrscheinlichkeit von 30 bis 70 Prozent und 21 Prozent der Beschäftigten in Berufsbildern mit einer Automatisierungswahrscheinlichkeit von 0 bis 30 Prozent. Berufsbilder mit kreativen, sozialen und komplexen Tätigkeiten sind deutlich weniger von der Automatisierung betroffen. Die Digitalisierung substituiert dagegen stark Berufsbilder mit vor allem repetitiven Tätigkeiten in strukturierten Umfeldern. Die Entwicklung von intelligenten Robotern und Systemen sowie die komplexe Auswertung der von ihnen erzeugten Daten schafft allerdings auch neue Arbeitsplätze. Für die Automobilindustrie wird daher in den kommenden Jahren die Qualifizierung von Mitarbeitern zu der zentralen Aufgabe: Menschen in den bedrohten Berufsbildern sollten so gut wie möglich qualifiziert und ganz neue Ausbildungen für die Arbeitnehmer von morgen sollten etabliert werden. Viele Unternehmen in der Automobilindustrie haben das schon erkannt und beginnen damit, den Wandel zu gestalten.

Elektromobilität – Chancen für Zulieferer und Hersteller

Wandel und Veränderung – zwei Begriffe, die immer wieder in unserem Alltag auftauchen, ob im Zusammenhang mit politischen und gesellschaftlichen Debatten zu globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel oder der Ausbeutung endlicher Ressourcen. Die Thematik polarisiert und führt zu Konsequenzen. Denn nicht erst seit 2009, als sich die Wirtschafts- und Finanzkrise massiv auf Verkaufszahlen und Kaufverhalten der Kunden auswirkte und sich dadurch Unsicherheiten auf beiden Seiten ergaben, ist auch die Automobilwirtschaft unter Zugzwang geraten.

Politische Rahmenbedingungen, veränderte Forschungsschwerpunkte sowie Investitionen der Wirtschaft zielen auf eine grundlegende Veränderung der strategischen Ausrichtung des Wirtschaftszweigs Automobilindustrie und der Sichtweise auf Mobilität. „Substanzielle Innovation“ ist das Stichwort der Stunde und die Antwort auf die große Frage nach dem Umgang mit der Ungewissheit. Alternative Antriebe, genauer: elektrisch betriebene Fahrzeuge mit Batterie oder Wasserstoff als Energieträger – so sieht die Zukunft aus und das als Szenario für eine Neuordnung der Mobilitätsbranche.

Aber befinden wir uns eigentlich bereits im elektromobilen Zeitalter oder stehen die Veränderungen erst kurz bevor? Gibt es technische Restriktionen, die es noch zu überwinden gilt? Und welche potenziellen Lösungen sind denkbar, damit das Ziel der einen Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen Realität wird? Eine sich verändernde Technologie bringt neben dem „Wie“ in der Umsetzung für Hersteller und Zulieferer neue Herausforderungen für einen sich ebenso schnell wandelnden Markt. Aufkommende Chancen für neue Geschäftsmodelle und Wettbewerber geben auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht Ansporn zu einer veränderten Denkweise.

Mit der Entwicklung der Elektromobilität ergeben sich für die Unternehmen zahlreiche Chancen. Diese können sie aber nur für sich nutzen und zu Wettbewerbsvorteilen konvertieren, wenn mit Voraussicht, Bedacht und zielgerichteter Investitionsbereitschaft rechtzeitig strategische Entscheidungen treffen. Die Strategie „Abwarten“ ist hier fehl am Platz. Denn gerade im Hinblick auf die globale Konkurrenzsituation müssen lange Vorlaufzeiten zum Aufbau von Know-how und zur Entwicklung neuer Lösungen bedacht und einkalkuliert werden. Die Zeit der Ankündigungen muss zu Ende gehen. Nur mit dem „Tun“ entdeckt man neue Möglichkeiten.

Pressevertretern senden wir gerne ein Belegexemplar zu.

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CO₂ als Wettbewerbsfaktor im automobilen Wertschöpfungsnetzwerk

Die zunehmende Kundenorientierung in der Automobilindustrie hat neue Vertriebs- und Logistikkonzepte hervorgebracht und damit die wachsende Bedeutung des Supply Chain Managements herausgestellt. Kennzahlen und Steuerungsmechanismen, in Verbindung mit der Erhöhung von Transparenz und Management von Risiken, gewinnen von Tag zu Tag in komplexen Wertschöpfungsnetzwerken an Bedeutung.

Nicht nur die klassischen Logistikkennzahlen stehen im Fokus, sondern auch Aspekte der Umwelt, insbesondere die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes, rücken vermehrt in den Vordergrund. Vorausgesetzt, dass CO₂ bzw. CO₂-äquivalente Emissionen, zumindest mittel- bis langfristig, eine stärkere Aufmerksamkeit durch Politik und die marktbestimmende öffentlichkeit erhalten, ist zu erwarten, dass sich darüber ein zusätzlicher Wettbewerbsfaktor entwickeln wird.

Neben den klassischen Kennwerten zum Management von Material-, Werte- und Informationsfluss wird sich ein zusätzliches Element im gezielten und nachhaltigen Management von Wertschöpfungsketten etablieren. Hierfür wird es notwendig, den CO₂-Ausstoß in der Lieferkette bzw. im Liefernetzwerk konsequent zu berechnen, zu übermitteln bzw. zu kommunizieren und zu aggregieren – und das möglichst nach einer einheitlichen Methode mit vergleichbaren Ergebnissen.

Future Profitability – Einfluss globaler Megatrends auf Produktkosten und Wettbewerbsfähigkeit

Im 21. Jahrhundert sind Klimawandel und Ressourcenknappheit, Urbanisierung, Ökonomische Machtverschiebung, Demografischer Wandel, Technologischer Fortschritt sowie Globalisierung und Konsolidierung die Megatrends, die die globalen Entwicklungen maßgeblich beeinflussen.

Ausgehend von diesen Megatrends haben wir eine Studie entworfen, um die Frage zu beantworten, die den Kern jeder Geschäftstätigkeit bestimmt: Wie können Unternehmen ihren zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg – Future Profitability – sicherstellen?

Diese von MHP – A Porsche Company durchgeführte Studie präsentiert eine Innensicht der Industrie und stellt die wichtigsten Trends und Herausforderungen dar, denen sich Unternehmen im Kontext der Megatrends und dem Produktkostenmanagement stellen müssen, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Ziel dieser Trendstudie, an der sich insgesamt 129 Entscheider – vorwiegend aus der Automobilindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau – mit wertvoller Fachexpertise beteiligt haben, war es, die Auswirkungen und Bedeutung der Megatrends in Bezug auf Future Profitability zu quantifizieren und statistisch zu belegen.

BIG DATA Future - Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie

Die Menge der verfügbaren Daten wächst rasant – mit dem Internet der Dinge wird sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren noch beschleunigen. Vor allem bekannte Unternehmen aus dem digitalen Business analysieren die strukturierten und unstrukturierten Informationen seit Jahren und erzielen damit große Erfolge: etwa bei der gezielten Ansprache von Kunden oder der exakten Prognose von Absatzmengen. In diesem Umfang ist BIG DATA bei den Industrieunternehmen bislang noch nicht angekommen – auch und vor allem nicht bei den Unternehmen der Automobilindustrie. Sie untersuchen momentan noch, wie sie die Erfahrungen und Herangehensweisen des digitalen Business auf ihre Branchen übertragen können und welche Anwendungsszenarien einen Nutzen versprechen. Doch wo stehen die Industrieunternehmen in Deutschland bei der Umsetzung von BIG DATA genau? Dieser Frage sind wir mit der MHP BIG DATA Future Studie nachgegangen. Zwischen August und Oktober 2014 wurden dafür online und anonym 254 Entscheider von Industrieunternehmen aus Deutschland, zum Thema BIG DATA befragt.

Das erstaunliche Ergebnis

BIG DATA ist für die meisten Unternehmen noch keine Realität. Lediglich 6% der Teilnehmer gaben an, dass in ihren Unternehmen bereits BIG-DATA-Konzepte eingeführt wurden. Mehr als jedes dritte Unternehmen hat dagegen entweder gar keine Pläne, oder beschränkt sich darauf, sich allgemein zu BIG DATA zu informieren. Ungefähr jeder fünfte Befragte denkt über konkrete Anwendungsszenarien nach, Pilotprojekte haben 28% der Unternehmen aufgesetzt. Um es deutlich zu sagen: Dynamik und hohes Engagement sind derzeit nicht zu erkennen, die Industrie ist insgesamt noch weit von einer breiten fachlichen BI/BIG-DATA-Durchdringung entfernt.

Studie Industrie 4.0 – Eine Standortbestimmung der Automobil- und Fertigungsindustrie

Seit Ende des 18. Jahrhunderts haben industrielle Revolutionen immer wieder für fundamentale Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gesorgt. Herbeigeführt wurden sie stets durch neue Technologien oder innovative Organisationsstrukturen: Wasser- und Dampfkraft ermöglichten die Mechanisierung, eine umfassende Arbeitsteilung war die Basis für Massenproduktion und mithilfe der Mikroelektronik konnten Maschinen und Anlagen automatisiert werden.

Heute stehen wir am Anfang der vierten industriellen Revolution. Gekennzeichnet ist sie durch die umfassende Vernetzung von Menschen, Maschinen, Ressourcen und Produkten. Dies lässt einen Grad an Autonomie der industriellen Prozesse Wirklichkeit werden, der bislang kaum vorstellbar war. Getrieben wird diese Entwicklung zum einem von Technologien, die eine Kommunikation der unterschiedlichen realen und virtuellen Objekte untereinander erlauben – und zwar über Kontinente hinweg. Zum anderen erzeugen aktuelle Dynamiken an den Märkten einen Druck, der Unternehmen zum Handeln zwingt. Sie müssen mit sich ständig wandelnden Anforderungen zurechtkommen – von den Rohstoffpreisen bis zu den Erwartungen der Kunden.

Flexibilität

wird damit für sie in vielerlei Hinsicht zur entscheidenden Fähigkeit. Industrie 4.0 – so das gängige Schlagwort für die vierte industrielle Revolution – kann diese Fähigkeit erheblich fördern und damit spürbare Wettbewerbsvorteile realisieren.

So vermutet auch der High-Tech-Verband BITKOM ein immenses Potenzial und prognostiziert für das Jahr 2025 eine zusätzliche Wertschöpfung von insgesamt 78 Milliarden Euro. Doch wie beurteilen Unternehmen in Deutschland das Thema und wie bereiten sie sich auf die anstehende Revolution vor? Antworten darauf liefert die vorliegende Studie, für die wir 227 Entscheider aus Automobil- und Fertigungsindustrie befragt haben.

Das erstaunlichste Ergebnis: Der Begriff Industrie 4.0 war nicht durchgängig bekannt – insgesamt konnten 24% der Befragten mit der Bezeichnung nichts anfangen, bei den OEM waren es sogar 34%. Ob sich ihr eigenes Unternehmen mit dem Thema beschäftigt, konnten 35% aller Befragten nicht beurteilen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass viele der Technologien und Konzepte, die sich unter Industrie 4.0 subsumieren lassen, als wichtig und nützlich erachtet werden. Und dennoch: Mit vollem Engagement will sich kaum ein Unternehmen auf den Weg machen. Dazu erscheint vielen der wirtschaftlichen Nutzen noch zu wage und muten die Risiken – Stichwort Sicherheit – zu hoch an.

Für den Industriestandort Deutschland ist dabei gewiss das größte Risiko, wenn die Unternehmen ihre zögerliche Haltung nicht rasch aufgeben. So sieht es auch Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM, wenn er sagt: „Wenn wir Industrie 4.0 nicht umsetzen, dann machen es andere. Und wenn wir es umsetzen, müssen wir es schnell tun, denn unsere globalen Wettbewerber sind auch längst aktiv. Also packen wir es mit voller Kraft an!“

Download der Studien

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