#OneMHPTeam

Wenn es einen roten Faden in Christinas Karriere gibt, dann ist das eindeutig SAP. Vor über 20 Jahren startete sie bei dem Walldorfer Software-Spezialisten, 2010 wechselte sie zu MHP in die SAP-Beratung. Nach einem zweijährigen Ausflug zu einer anderen Managementberatung kam Christina 2017 als Boomerang zurück zu uns. Mittlerweile verantwortet sie als Service Unit Lead über 80 technisch orientiere SAP Berater*innen und hat außerdem einen starken Footprint im Business Development und der Akquise.

Du hast über zwei Jahrzehnte Berufserfahrung und bist immer SAP-Themen treu geblieben – wieso?

Ganz einfach: SAP bietet seit vielen Jahren sehr gute Lösungen in Finance & Controlling und hat auch für zahlreiche andere Unternehmensbereiche hochrelevante Lösungen. Zudem hat sich SAP als Unternehmen immer weiterentwickelt und Innovationen vorangetrieben. Vordergründig scheint es immer noch dieselbe Applikation zu sein, aber meine SAP-Projekte von vor 20 Jahren haben wenig mit den heutigen S/4HANA Transformations-Projekten zu tun.

Und welche Neuerungen bringt S/4HANA mit sich, die dich nach wie vor begeistern?

Oh, das sind einige. S/4HANA ist nicht nur die Migration einer älteren Version auf eine neuere, wie bei früheren Projekten. Es ist eine komplett neue Plattform. Und die sorgt dafür, dass wir gemeinsam mit unseren Kunden Prozesse immer mehr End-to-End denken müssen – über mehrere Applikationen und Fachbereiche hinweg. Damit verschmelzen Kompetenzen und werden Projekte extrem komplex – aber eben auch spannend.

Expert*innen müssen über den Tellerrand schauen. Im Prinzip braucht es eine ganz neue Art der Berater*in, um das Ganze für den Kunden so stabil und kosteneffizient wie möglich zu gestalten. Und diese Komplexität sowie der End-to-End-Gedanke reizen mich unheimlich an dem Thema.

Hinzu kommt: Die Transformation auf S/4 HANA ist für die Kunden nur die erste Herausforderung. Danach haben wir die Basis, zusammen mit unseren Kunden zahlreiche Innovationsthemen angehen zu können – zum Beispiel Analytics oder Blockchain, um ein paar zu nennen.

„Eine neue Art der Berater*innen“ – wie sehen die für dich aus?

Das sind Berater*innen, die über ihr Expertenwissen hinaus und vernetzt denken. Sie sollten aber auch ein Stück weit den SAP Standard verkaufen können, weil unsere Kunden nach jahrelangen individuellen Software-Anpassungen nun vor allem wartungsarme Lösungen suchen.

Dafür benötigen wir neue Kolleg*innen, in die wir auch gern investieren: etwa im Rahmen unseres MHPSpeedup-Programms. Das enabled unsere aktuellen – und künftigen – Consultants, unsere Kunden im Bereich S/4HANA kompetent und nachhaltig zu beraten. Bei dem Programm legen wir großen Wert auf einen Know-how-Aufbau bei MHP. Dafür haben wir u. a. eigene Learning Journeys kreiert. Wir treiben aber auch beispielsweise die Standardisierung von Methoden und Tools voran und geben dieses Know-how auch an unsere Kolleg*innen weiter.

Was in deinem Lebenslauf ins Auge fällt: nahezu zehn Jahre bei SAP, danach der Wechsel zu MHP. Wie kam das?

Gute Frage. Ich habe mich bei SAP immer sehr wohlgefühlt und halte es nach wie vor für ein tolles Unternehmen – als Arbeitgeber, aber auch wegen der Lösungen und Applikationen.

Ich habe jedoch für mich beschlossen, meine Karriere in der Beratung fortzusetzen. Denn das ist das, was ich kann und was mir Spaß macht. Und hier habe ich schlichtweg größere Karrierechancen in einer Beratung wie MHP gesehen. Deshalb habe ich gewechselt und bin auch geblieben.

„Geblieben“ ist ein gutes Stichwort: Du warst zwei Jahre bei einer anderen Beratung. Wieso bist du zurückgekommen?

Es gab mehrere Gründe. Aber auf Platz 1 steht ein klarer Pluspunkt: Bei MHP kann ich eigene Ideen entwickeln. Ich habe hier die Möglichkeit, Themen voranzutreiben, die mich begeistern. Und dabei werde ich voll unterstützt – losgelöst von jeglicher Hierarchie. Eigenverantwortlich, selbstmotiviert und nicht fremdgesteuert. Das habe ich sehr zu schätzen gelernt – da es auch nicht selbstverständlich ist.

Und welcher Grund steht auf Platz 2?

Das hört sich jetzt abgedroschen an, aber es ist der Umgang untereinander und die Möglichkeit, man selbst und authentisch sein zu können. Mir ist es sehr wichtig, dass ich und meine Team-Kolleg*innen nicht das Gefühl haben, sich in der eigenen Person ändern oder anpassen zu müssen.

Meinen persönlichen Erfahrungen nach ist Authentizität zurecht einer der Kernwerte von MHP.

Jetzt haben wir viel über MHP und deine Karriere gesprochen. Wie ist denn die private Christina?

Genauso wie die berufliche. Schließlich bedeutet Authentizität, dass man sich selbst treu bleibt – egal ob man bei der Arbeit, beim Kunden oder unter Freund*innen ist.

Mal abgesehen davon, treibe ich viel Sport und achte – jedem Vorurteil gegenüber Berater*innen zum Trotz – sehr auf gesunde Ernährung. Und auch im Sport liebe ich die Abwechslung. So bevorzuge ich Triathlon gegenüber klassischem Joggen. Zur Entspannung mache ich gern Yoga oder spiele mit meinem Hund Willi.

Zum Abschluss: Hast du auch ein ganz persönliches Projekt, das dich neben deinen MHP Projekten begleitet?

Oh ja! Das ist mein Haus – oder besser gesagt: das Haus, das es werden soll. Mein Mann und ich bauen gerade eins auf dem Land, was unsere Freizeit ganz schön in Beschlag nimmt. Aber es macht Spaß, sich damit zu beschäftigen und Vorfreude aufkommen zu lassen – zugleich ist es eine willkommene Abwechslung zum MHP Alltag. In dem Zuge haben wir auch Instagram für uns entdeckt und bloggen aktiv zum Hausbau, zur Planung und den Fortschritten. Heißt: Ich habe ein wahrliches Großprojekt in meiner Freizeit.