The Future of Work is Hybrid – and Sustainable too!

Die zurückliegenden Monate haben uns in unserem privaten und beruflichen Umfeld stark beeinflusst. Mit Blick auf die Arbeitswelt haben die Entwicklungen den Weg in eine moderne und nachhaltige Organisation der Arbeit und eine ortsunabhängige Zusammenarbeit von Menschen geebnet. Um den Anforderungen der künftigen Arbeitswelt gerecht zu werden, fordern Organisationen und deren Mitarbeiter*innen neue Arbeitsmodelle sowie die Möglichkeiten, ihren Arbeitsalltag flexibler, individueller und nachhaltiger zu gestalten.

 

 

Anna lebt auf dem Land. Vor der Pandemie pendelte sie täglich mit ihrem PKW zu ihrem Arbeitgeber in die Schwaben-Metropole Stuttgart, um dort – nach langer Parkplatzsuche – ihrer Tätigkeit nachzugehen. Mittlerweile verbringt Anna einen Großteil ihres Arbeitsalltags zuhause und hat neben den Vorteilen für sich auch die Vorteile für ihre Umwelt erkannt.

Annas Arbeitsalltag hat sich durch die Pandemie verändert. Neulich war sie seit längerem mal wieder im Büro und hat sich mit ihrem Arbeitskollegen Stephan, einem Vertriebler im Geschäftskundenbereich über die neue Lage unterhalten und was diese persönlich sowie ökologisch mit sich gebracht hat. Stephan war vor der Pandemie viel unterwegs und kennt dadurch die Bedarfe verschiedener Mitarbeiter*:innen. Außerdem hat er Einblicke in die Initiativen von Geschäftspartnern und Kunden.

 

 

Anna unterstützt ihren Arbeitgeber aktiv im Bereich Arbeitsorganisation. Dabei spielt das Ausgestalten von Hybrid-Work -Modellen und der »Corporate Social Responsibility«. eine immer größere Rolle bei ihrer täglichen Arbeit. Durch die Verankerung von Hybrid-Work-Modellen gestaltet Anna gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber die künftige Organisation.

Durch die engen Kontakte zu den Kolleg*innen, Kund*innen und Geschäftspartnern gibt Stephan persönliche Impulse und Eindrücke aus seinem Arbeitsumfeld an Anna weiter. Hierdurch wird sichergestellt, dass deren Perspektiven auch langfristig berücksichtigt werden.

 

 

Anna war bisher in der Situation einer Pendlerin mit eigenem Auto. Seit der Pandemie ist sie jedoch nur noch selten vor Ort im Büro. Sie nutzt ihr Auto deutlich bewusster und lässt es gerne auch im Alltag stehen. Hierdurch verbessert sich ihr ökologischer Fußabdruck enorm.

Stephan ist bedingt durch seine Funktion als Vertriebler nach wie vor viel mit dem Auto unterwegs, nutzt dieses jedoch deutlich weniger als vorher. Er verbindet nun Termine miteinander, sodass er das Auto gezielt nutzt und bewusst an anderen Tagen stehen lassen kann.

 

 

Wenn Anna vor Ort ist, plant sie ihren Aufenthalt im Büro und stimmt ihre Termine darauf ab. Im Büro genießt sie die Netzwerkflächen und zieht sich für Einzelgespräche in die dafür vorgesehenen Bereiche zurück. Außerdem nutzt sie das Angebot der Arbeitsplatz-buchung und erhöht dadurch ihre Planungssicherheit. Anna nutzt die neugewonnen Flexibilität zudem auch privat und verlegt ihren Arbeitsort gelegentlich an den Wohnort von Freunden und Familie.

Stephan nutzt das Büro deutlich bewusster als zuvor. Er plant seine Zeit vor Ort aktiv mit Kolleg*innen. Der Netzwerkscharakter und formelle Austausch liegt bei ihm im Fokus. Auch er nutzt das Planungstool, bucht jedoch anders als Anna hauptsächlich Meetingräume zum Austausch.

 

 

Durch die hybride Arbeit haben Anna und Stephan ihre Dokumente in die Cloud übertragen. Hierdurch können sie von überall aus auf diese zugreifen, egal ob im Office, zuhause oder von unterwegs. Zudem werden viele Ausdrucke hinfällig, wodurch insbesondere Anna noch bewusster mit den Materialien umgeht.

Auch Stephan greift über die Cloud auf seine Dokumente und Prozesse zu. Neben seinen Arbeitsmaterialien schätzt er insbesondere die Anbindung an die Kundensysteme, wodurch er diese noch schneller und bedarfsgerechter unterstützen kann.

 

Aus den Erfahrungen von Anna und Stephan wird deutlich: Hybrid Work ist ein zentrales Element, um die Arbeitswelt von morgen nachhaltig zu gestalten. Neben den aufgeführten Effekten gibt es weitere, die die Entwicklung begünstigen. Nutzen Sie die Chance und gehen Sie das Thema aktiv in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Behörde an. Sie werden damit zum Gestalter einer flexiblen, individuellen und ökologischen Arbeitswelt.

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Veröffentlicht am: 17.12.2021
Autor*innen: Lisa Randl, Thomas Spantig

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Lisa Randl
Consultant | Organisationsberatung und Future of Work

“Future of Work” geht nicht ohne...:
den Willen, mich und die Organisation, in der ich mich bewege, zu verändern. Dabei bleibe ich offen für Veränderungen und behalte stets die Menschen im Fokus, die die Arbeitswelt prägen.

Ich schöpfe Energie, wenn...:
ich sehe und erlebe, wie neue Arbeitsformen etabliert und nachhaltig gelebt werden.

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Thomas Spantig
Associated Partner | Organisationsberatung und Future of Work

“Future of Work” geht nicht ohne...:
die Begeisterung der Menschen für die digitale Arbeitswelt.

Mir geht es gut, wenn...:
ich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit künftiger Arbeitsplätze leisten kann.

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