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Asset-as-a-Service: So profitieren Sie als Hersteller und Anwender

08.04.2021 MHPDeepDive

Benefits und Herausforderungen: Das müssen Hersteller und Anwender über Asset-as-a-Service in der Fertigung wissen

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Gerade in Krisenzeiten suchen produzierende Unternehmen nach Möglichkeiten, ihre Liquidität zu sichern. Eine Option ist die Verlagerung von Capex zu Opex, indem sie Maschinen und Anlagen nicht mehr selbst finanzieren und anschaffen, sondern über flexible Geschäftsmodelle mieten oder nach Ausbringungsmenge bezahlen. Dieser Ansatz erhöht die Flexibilität der Produktionskapazitäten, erleichtert den Einstieg in neue Produkte und Produktionsverfahren und bewahrt niedrigschwellig auch in schwierigen Märkten die Handlungsfähigkeit.

Ein solches Asset-as-a-Service-Modell verspricht auch der Herstellerseite, also den Maschinen- und Anlagenbauern, positive Effekte: langfristige Verträge, eine stärkere Kundenbindung und neue Upselling-Chancen.

Mit einer simplen Änderung des Bezahlmodells ist es nicht getan. Die neuen Geschäftsmodelle müssen eine Win-Win-Situation für beide Seiten, Demand und Supply, bieten. Gerade schwankender Bedarf an Produktionskapazitäten ist Herausforderung und Chance zugleich. Um hier einen Ausgleich der Risiken in der Abnahme bzw. im Preisgefüge zu gewährleisten, spielen Versicherungen eine Schlüsselrolle. Darüber hinaus müssen beide Seiten Prozesse anpassen, insbesondere in Ver- und Einkauf. Es ergeben sich Fragen für Service, Instandhaltung und Anlagenbetrieb und auf der technischen Ebene muss der Remotezugriff auf Maschinen möglich sein, datenschutzrechtliche Aspekte und die IT-Security müssen gewahrt werden.

Kurz: Angebots- und Nachfrageseite brauchen gleichermaßen eine Transformation, um Asset-as-a-Service erfolgreich zu nutzen. Doch welche Schritte gehören insgesamt zur Umsetzung?

In unserem MHPDeepDive „Asset-as-a-Service: So profitieren Sie als Hersteller und Anwender“ zeigen wir die Herausforderungen und Chancen bei der Bereitstellung und dem Einkauf eines Asset-as-a-Service-Modells. Wir präsentieren „die zwei Seiten der Medaille“ – das, was ein Manufacturer/Serviceanbieter vorab planen und umsetzen muss, und die Voraussetzungen, die Producer etablieren sollten. Im Detail erfahren Sie, wie die Prozesse auf beiden Seiten ineinandergreifen und damit wertvolle Benefits entstehen. Für Manufacturer sind das beispielsweise jährlich wiederkehrende Umsätze, Qualitätssteigerungen der Produkte, ein zusätzliches Servicegeschäft sowie neue Maschinen- und Nutzungsdaten aus dem Feld. Den Producern wiederum nutzen die Verlagerung von Capex zu Opex, die skalierbaren Produktionskapazitäten und mehr Sustainability.

Das erwartet Sie in unserem MHPDeepDive:

  • Wir zeigen die Benefits und Herausforderungen typischer Asset-as-a-Service-Modelle in der Fertigung – für Manufacturer und Producer.
  • Wir beschreiben für beide Seiten, wie eine notwendige Transformation aussieht, um ein neues Geschäftsmodell zu etablieren.
  • Sie lernen praxisnahe Schritte für die erfolgreiche Umsetzung kennen.

Referenten:

  • Tobias Hartenstein
    Senior Manager, OPEX, MHP
  • Steffen Cords
    Associated Partner, EPI, MHP

VERANSTALTUNGSDATEN

08.04.2021
Beginn: 11:00 Uhr (MEZ)
Ende: 11:30 Uhr (MEZ)

Sprache: Deutsch

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