#OneMHPTeam

Katharina ist seit drei Jahren bei MHP. Ihr Weg bei uns steht für gelebte Vielfalt – fachlich und zwischenmenschlich. Gestartet in der reinen SAP-Beratung, hat sie mittlerweile ihren fachlichen Schwerpunkt gewechselt und berät als Senior Consultant unsere Kunden im Change Management. Beim Thema Enablement & Training ist Katharina Expertin. Nebenbei setzt sie sich innerhalb unserer MHP-internen Diversity-Initiative – und auch privat – für mehr Vielfalt in Führungsebenen ein.

Erst SAP-Beratung, dann Change Management – das hört sich im ersten Moment nach zwei völlig verschiedenen Welten an. Wie einfach ist dir dieser Wechsel bei MHP gefallen?

„Unkompliziert und schnell. Denn so gegensätzlich sind beide Bereiche gar nicht: SAP-Projekte gelingen nur, wenn alle Beteiligten mitgenommen werden. Dies ist auch in den Köpfen unserer Kunden angekommen. Von Vorteil war auch meine vorherige Berufserfahrung aus der Kundensicht – daher kenne ich beide Perspektiven sehr gut und kann entsprechend darauf aufbauen. 

Am Ende ist ein erfolgreiches Change Management das A und O für erfolgreiche Projekte. Ich bin sehr froh, dass MHP mir die Chance ermöglicht hat, individuell meinen Weg zu finden. Genau das gefällt mir an der Beratung besonders – sie eröffnet viele Optionen und es wird nie langweilig. 

Und dieser Weg ist natürlich noch nicht zu Ende, sondern nun steuere ich in Richtung einer Projektleiterin-Karriere.“

Angehende Projektleiterin: klingt spannend. Welche Schritte hast du bereits gemacht – und was kommt noch auf dich zu?

„Ich konnte bereits vor meiner Zeit bei MHP Erfahrungen in der Projektleitung sammeln. Jetzt leite ich innerhalb von Großprojekten immer häufiger Teilprojekte im Bereich Change & Training Management. Hier habe ich tolle Hauptprojektleiter, von denen ich viel lernen und mir selbst für meine künftige Rolle „abschauen“ kann. Sie stehen mir auch als Coaches für Fragen zur Verfügung. Generell sehe ich Coaching und Mentoring für die eigene Entwicklung als sehr wichtig an – mit ein Grund weshalb ich mich innerhalb der NGO MentorMe engagiere.“

Das freut uns natürlich, MentorMe ist ja auch ein Kooperationspartner von MHP. Bist du als Mentor oder Mentee aktiv?

„Ursprünglich wollte ich mich dort als Mentee anmelden. Aber ich bin nun schon im zweiten Programmjahr Mentorin – der Austausch mit meinen Mentees ist einfach großartig. Besonders begeistert mich die rasante Entwicklung der Mentees, denen ich als Impulsgeberin und Wegbegleiterin zur Seite stehen darf. Meine Mentee vom letzten Jahr ist nun gelegentlich meine Sportpartnerin – so können dort auch Verbindungen fürs Leben entstehen. Ich kann es jedem nur empfehlen mitzumachen, egal ob als Mentee oder Mentorin! “

Generell machst du dich privat und beruflich, insbesondere für Frauen, auf vielfältige Weise stark. Wie kam es dazu und was möchtest du vor allem erreichen?

„Ich habe in meinen bisherigen Werdegang immer wieder erlebt, dass Frauen zu oft ihr eigenes Licht unter den Scheffel stellen und ihre Karriere teilweise mit angezogener Handbremse fortführen. Das möchte ich gerne ändern und dabei supporten, eigene Potenziale zu entdecken und zu entfalten. So entstand auch die Idee zu meiner Initiative KADO#women. KaDo ist nicht nur das Kürzel meines Namens, es ist auch die Lautschrift für das französische Wort Cadeau – zu deutsch: Geschenk. Jede*r trägt ihre*seine Gabe – ihr*sein Geschenk – bereits in sich und braucht lediglich Unterstützung, um dies zu entdecken. Daher habe ich einen Blog angefangen, in dem ich nach den Erfolgsrezepten spannender Persönlichkeiten gefragt habe. Mittlerweile bin ich auch nebenberuflich genau in diesem Bereich als Coach unterwegs. “

Was ist dir bei der Vorstellung der unterschiedlichen Persönlichkeiten in deinem Blog wichtig?

„Ganz klar Authentizität. Ich habe auch keine konkreten Auswahlkriterien. Finde ich eine Frau auf den ersten Blick spannend, interviewe ich sie. Interessant sind für mich Frauen, die das machen, was Ihnen wirklich gefällt. Und die Themen angehen, für die sie morgens gerne aufstehen. Diese Leidenschaft, und auch die „Echtheit“, schätze ich sehr. “

Dein Statement zu: Diversity ist für mich …

„… ein Thema, das selbstverständlich sein sollte, das aber noch nicht allen Köpfen angekommen ist. Dennoch bekommt Diversity immer mehr Beachtung.“

Welche Ziele hast du dir für die nächsten Jahre gesteckt?

„Da gibt es so einige – ich habe ein ganzes Vision Board. Bezogen auf MHP möchte ich weiterhin meine fachlichen Themen vorantreiben, spannende Projekte leiten, mein Wissen an Kolleg*innen weitergeben und vom Know-how anderer lernen. Natürlich möchte ich mich selbst auch kontinuierlich weiterentwickeln und mich für neue Themen und Herausforderungen „enablen“.“

Kommen wir zur letzten Frage: Was würdest du rückblickend allen mitgeben, die sich in der Beratung bewerben wollen?

„Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann in der Beratung lande. Vor meinem Start bei MHP hatte ich mich nur auf ein Jahr Beratung eingestellt – jetzt sind drei um. Mein Tipp also: Einfach mal machen! Die anderen kochen auch alle nur mit Wasser.“