Was die Dampfmaschine und der Wald mit Transformation zu tun haben / Innovation Blog

Genau darum ging es bei meinem Vortrag‚ Menschliche Natur und Systemrationalität in Bezug auf Transformation‘ bei den Future Mobility Days. Meine Intension waren vor allem Denkanstöße, mir ging es um die großen Versprechen neuer Technologien und die noch größeren Schatten derer. 

Die Parabel von der Dampfmaschine

Der Einsatz der Elektrizität anstelle der Dampfmaschine sollte laut damaliger Planer und Experten für großzügige Produktivitätszuwächse sorgen. Ausgehend davon, dass die große Dampfmaschine in der Fabrik durch einen zentralen Elektromotor ersetzt werden müsse. Und 25 Jahre nach der Ablösung? Es waren keine Effekte hinsichtlich der Produktivität zu verzeichnen. Erst als die erste Generation der Planer in den wohlverdienten Ruhestand gingen und der Fokus von einer zentralen Maschine und Wellenbelastung hin zu kleinen lokalen Elektromotoren ging, kamen die Effekte. Was das Problem war? Die mentalen Modelle derer, die geplant haben.

Mentale Modelle und Transformation

Aber was bedeutet das für uns heute, wenn wir über Transformation nachdenken und sprechen? Konrad Lorenz sagt, wir sind alle geschlagen mit der Erbsünde, dass wir Systemzusammenhänge nicht verstehen, wir sind darauf geprägt kurzfristige Kausalitäten wahrzunehmen und wir sehen Muster, wo keine sind.

Komplexe adaptive Systeme sind hier das Stichwort. Der Wald ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, auf das ich in meinem Vortag näher eingehe, auch was die Anzahl der Füchse mit Systemzusammenhänge mit aufrichtigen Unternehmen zu tun hat.

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