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MHP Studien & eBooks

Studien

CO₂ als Wettbewerbsfaktor im automobilen Wertschöpfungsnetzwerk

Die zunehmende Kundenorientierung in der Automobilindustrie hat neue Vertriebs- und Logistikkonzepte hervorgebracht und damit die wachsende Bedeutung des Supply Chain Managements herausgestellt. Kennzahlen und Steuerungsmechanismen, in Verbindung mit der Erhöhung von Transparenz und Management von Risiken, gewinnen von Tag zu Tag in komplexen Wertschöpfungsnetzwerken an Bedeutung.

Nicht nur die klassischen Logistikkennzahlen stehen im Fokus, sondern auch Aspekte der Umwelt, insbesondere die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes, rücken vermehrt in den Vordergrund. Vorausgesetzt, dass CO₂ bzw. CO₂-äquivalente Emissionen, zumindest mittel- bis langfristig, eine stärkere Aufmerksamkeit durch Politik und die marktbestimmende öffentlichkeit erhalten, ist zu erwarten, dass sich darüber ein zusätzlicher Wettbewerbsfaktor entwickeln wird.

Neben den klassischen Kennwerten zum Management von Material-, Werte- und Informationsfluss wird sich ein zusätzliches Element im gezielten und nachhaltigen Management von Wertschöpfungsketten etablieren. Hierfür wird es notwendig, den CO₂-Ausstoß in der Lieferkette bzw. im Liefernetzwerk konsequent zu berechnen, zu übermitteln bzw. zu kommunizieren und zu aggregieren – und das möglichst nach einer einheitlichen Methode mit vergleichbaren Ergebnissen.

 

Studie Future Profitability – Einfluss globaler Megatrends auf Produktkosten und Wettbewerbsfähigkeit

Im 21. Jahrhundert sind Klimawandel und Ressourcenknappheit, Urbanisierung, Ökonomische Machtverschiebung, Demografischer Wandel, Technologischer Fortschritt sowie Globalisierung und Konsolidierung die Megatrends, die die globalen Entwicklungen maßgeblich beeinflussen.

Ausgehend von diesen Megatrends haben wir eine Studie entworfen, um die Frage zu beantworten, die den Kern jeder Geschäftstätigkeit bestimmt: Wie können Unternehmen ihren zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg – Future Profitability – sicherstellen?

Diese von MHP – A Porsche Company durchgeführte Studie präsentiert eine Innensicht der Industrie und stellt die wichtigsten Trends und Herausforderungen dar, denen sich Unternehmen im Kontext der Megatrends und dem Produktkostenmanagement stellen müssen, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Ziel dieser Trendstudie, an der sich insgesamt 129 Entscheider – vorwiegend aus der Automobilindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau – mit wertvoller Fachexpertise beteiligt haben, war es, die Auswirkungen und Bedeutung der Megatrends in Bezug auf Future Profitability zu quantifizieren und statistisch zu belegen.

 

Studie BIG DATA Future – Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie

Die Menge der verfügbaren Daten wächst rasant – mit dem Internet der Dinge wird sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren noch beschleunigen. Vor allem bekannte Unternehmen aus dem digitalen Business analysieren die strukturierten und unstrukturierten Informationen seit Jahren und erzielen damit große Erfolge: etwa bei der gezielten Ansprache von Kunden oder der exakten Prognose von Absatzmengen. In diesem Umfang ist BIG DATA bei den Industrieunternehmen bislang noch nicht angekommen – auch und vor allem nicht bei den Unternehmen der Automobilindustrie. Sie untersuchen momentan noch, wie sie die Erfahrungen und Herangehensweisen des digitalen Business auf ihre Branchen übertragen können und welche Anwendungsszenarien einen Nutzen versprechen. Doch wo stehen die Industrieunternehmen in Deutschland bei der Umsetzung von BIG DATA genau? Dieser Frage sind wir mit der MHP BIG DATA Future Studie nachgegangen. Zwischen August und Oktober 2014 wurden dafür online und anonym 254 Entscheider von Industrieunternehmen aus Deutschland, zum Thema BIG DATA befragt.

Das erstaunliche Ergebnis

BIG DATA ist für die meisten Unternehmen noch keine Realität. Lediglich 6% der Teilnehmer gaben an, dass in ihren Unternehmen bereits BIG-DATA-Konzepte eingeführt wurden. Mehr als jedes dritte Unternehmen hat dagegen entweder gar keine Pläne, oder beschränkt sich darauf, sich allgemein zu BIG DATA zu informieren. Ungefähr jeder fünfte Befragte denkt über konkrete Anwendungsszenarien nach, Pilotprojekte haben 28% der Unternehmen aufgesetzt. Um es deutlich zu sagen: Dynamik und hohes Engagement sind derzeit nicht zu erkennen, die Industrie ist insgesamt noch weit von einer breiten fachlichen BI/BIG-DATA-Durchdringung entfernt.

 

Studie Industrie 4.0 – Eine Standortbestimmung der Automobil- und Fertigungsindustrie

Seit Ende des 18. Jahrhunderts haben industrielle Revolutionen immer wieder für fundamentale Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gesorgt. Herbeigeführt wurden sie stets durch neue Technologien oder innovative Organisationsstrukturen: Wasser- und Dampfkraft ermöglichten die Mechanisierung, eine umfassende Arbeitsteilung war die Basis für Massenproduktion und mithilfe der Mikroelektronik konnten Maschinen und Anlagen automatisiert werden.

Heute stehen wir am Anfang der vierten industriellen Revolution. Gekennzeichnet ist sie durch die umfassende Vernetzung von Menschen, Maschinen, Ressourcen und Produkten. Dies lässt einen Grad an Autonomie der industriellen Prozesse Wirklichkeit werden, der bislang kaum vorstellbar war. Getrieben wird diese Entwicklung zum einem von Technologien, die eine Kommunikation der unterschiedlichen realen und virtuellen Objekte untereinander erlauben – und zwar über Kontinente hinweg. Zum anderen erzeugen aktuelle Dynamiken an den Märkten einen Druck, der Unternehmen zum Handeln zwingt. Sie müssen mit sich ständig wandelnden Anforderungen zurechtkommen – von den Rohstoffpreisen bis zu den Erwartungen der Kunden.

Flexibilität

wird damit für sie in vielerlei Hinsicht zur entscheidenden Fähigkeit. Industrie 4.0 – so das gängige Schlagwort für die vierte industrielle Revolution – kann diese Fähigkeit erheblich fördern und damit spürbare Wettbewerbsvorteile realisieren.

So vermutet auch der High-Tech-Verband BITKOM ein immenses Potenzial und prognostiziert für das Jahr 2025 eine zusätzliche Wertschöpfung von insgesamt 78 Milliarden Euro. Doch wie beurteilen Unternehmen in Deutschland das Thema und wie bereiten sie sich auf die anstehende Revolution vor? Antworten darauf liefert die vorliegende Studie, für die wir 227 Entscheider aus Automobil- und Fertigungsindustrie befragt haben.

Das erstaunlichste Ergebnis: Der Begriff Industrie 4.0 war nicht durchgängig bekannt – insgesamt konnten 24% der Befragten mit der Bezeichnung nichts anfangen, bei den OEM waren es sogar 34%. Ob sich ihr eigenes Unternehmen mit dem Thema beschäftigt, konnten 35% aller Befragten nicht beurteilen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass viele der Technologien und Konzepte, die sich unter Industrie 4.0 subsumieren lassen, als wichtig und nützlich erachtet werden. Und dennoch: Mit vollem Engagement will sich kaum ein Unternehmen auf den Weg machen. Dazu erscheint vielen der wirtschaftlichen Nutzen noch zu wage und muten die Risiken – Stichwort Sicherheit – zu hoch an.

Für den Industriestandort Deutschland ist dabei gewiss das größte Risiko, wenn die Unternehmen ihre zögerliche Haltung nicht rasch aufgeben. So sieht es auch Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM, wenn er sagt: „Wenn wir Industrie 4.0 nicht umsetzen, dann machen es andere. Und wenn wir es umsetzen, müssen wir es schnell tun, denn unsere globalen Wettbewerber sind auch längst aktiv. Also packen wir es mit voller Kraft an!“

Weitere Informationen zu Industrie 4.0 finden Sie >hier.

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